Die Nasenspitzenkorrektur in der Türkei ist ein ästhetisch-chirurgischer Eingriff zur präzisen Formung und Stabilisierung der Nasenspitze. Ziel ist die harmonische Anpassung von Projektion, Rotation und Symmetrie der Nasenspitze unter Erhalt der funktionellen Nasenstruktur und eines natürlichen Gesichtsprofils.

Nasenspitzenkorrektur Kosten in der Türkei liegen im internationalen Vergleich häufig auf einem moderaten Niveau, während gleichzeitig moderne Klinikinfrastruktur und spezialisierte Fachärzte verfügbar sind. Die Preisstruktur umfasst üblicherweise chirurgische Planung, Operation, Anästhesie sowie postoperative Kontrolluntersuchungen.

Ablauf einer Nasenspitzenkorrektur in der Türkei beginnt mit einer detaillierten präoperativen Analyse der Nasenstruktur, Hautbeschaffenheit und Gesichtssymmetrie. Der chirurgische Eingriff erfolgt meist unter Vollnarkose oder Sedierung und beinhaltet die gezielte Modellierung der Knorpelstrukturen zur Stabilisierung und Formoptimierung der Nasenspitze.

Heilungsprozess nach Nasenspitzenkorrektur in der Türkei umfasst eine mehrwöchige Regenerationsphase, in der Schwellungen und leichte Blutergüsse schrittweise abklingen. Das endgültige ästhetische Ergebnis entwickelt sich über mehrere Monate, während regelmäßige ärztliche Kontrollen eine sichere und stabile Heilung unterstützen.

Über mich

Prof. Dr. Fehmi Döner
Facharzt für HNO- sowie Kopf- und Halschirurgie

Meine Grund- und Sekundarschulbildung habe ich in İzmir abgeschlossen. Mein Medizinstudium habe ich 1988 an der Medizinischen Fakultät Cerrahpaşa der Universität Istanbul abgeschlossen. Meine Facharztausbildung absolvierte ich an der Medizinischen Fakultät der Atatürk-Universität, Abteilung für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde. Während meiner Facharztausbildung hielt ich mich zu unterschiedlichen Zeiten und für unterschiedliche Dauer an der Medizinischen Fakultät der Universität Istanbul, Abteilung für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, auf und nahm an klinischen Studien teil, um meine Kenntnisse und Erfahrungen zu erweitern.

Nach dem Erwerb meines Facharzttitels im Jahr 1994 arbeitete ich acht Monate lang im Staatlichen Krankenhaus Kütahya und wurde anschließend im Dezember 1994 als Assistenzprofessor an die Abteilung für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde der Süleyman-Demirel-Universität berufen.

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Was ist eine Tipplasti-Operation und was ist ihr Ziel?

Die Tipplasti ist der spezifischste und vielleicht auch der am meisten Fachwissen erfordernde Teilbereich der Rhinoplastik. In der Regel verbinden unsere Patienten mit einer Nasenoperation sofort die Vorstellung von gebrochenen Knochen, einem blau verfärbten Gesicht und einer schwierigen Phase mit Gips. Dabei betrifft die Tipplasti nur das bewegliche untere Drittel der Nase. Dieser Bereich enthält keinen Knochen; er besteht vollständig aus Knorpeln, Bändern, Muskeln und Haut und bildet eine dreidimensionale, äußerst komplexe Struktur.

Das grundlegende Ziel dieser Operation ist es, ohne Eingriff in den Nasenrücken und die knöcherne Struktur ausschließlich die Probleme an der Spitze zu beheben. Die Breite, Höhe und der Winkel der Nasenspitze sowie die Stellung der Nasenlöcher werden durch diese Operation neu geformt. Lassen Sie sich jedoch nicht von dem Satz „Wir korrigieren nur die Spitze“ täuschen. Die Nasenspitze ist der dynamischste Punkt der Gesichtsästhetik. Sie bewegt sich beim Sprechen, wird beim Lächeln nach unten gezogen und bewegt sich beim Atmen. Daher ist die Tipplasti kein einfaches „Entfernen von Überschuss“, sondern eine ernsthafte Ingenieursarbeit.

Für wen ist die Nasenspitzenästhetik (Tipplasti) eine geeignete Option?

Nicht jede Nase ist für diesen Eingriff geeignet. Tipplasti-Kandidaten sind in der Regel Personen, die mit dem Nasenhöcker, der allgemeinen Breite der Nase oder der knöchernen Struktur zufrieden sind, sich jedoch ausschließlich an Details der Spitze stören. Wenn am Nasenrücken ein deutlicher Höcker, eine Krümmung oder eine knöcherne Breite vorhanden ist, kann eine alleinige Korrektur der Spitze ein Bild erzeugen, das mit dem restlichen Nasenprofil nicht harmoniert. In diesem Fall ist eine vollständige Rhinoplastik die passendere Option.

Wenn Ihr Problem jedoch nur an der „Spitze“ liegt, ist die Tipplasti für Sie ideal. Die häufigsten Gründe für eine Vorstellung beruhen meist auf optischen Anliegen.

Die grundlegenden Probleme, die mit einer Tipplasti korrigiert werden können, sind:

  • Hängende Nasenspitze
  • Breite Nasenspitze
  • Asymmetrische Nasenlöcher
  • Eine Nasenspitze, die wie mit einer Wäscheklammer zusammengedrückt wirkt
  • Übermäßig angehobene Nasenspitze
  • Lange Nasenspitze
  • Geteilte Nasenspitze

Warum sind die Anatomie der Nasenspitze und die Tripod-Theorie in der Tipplasti-Chirurgie wichtig?

Um die Nasenspitze zu verstehen, möchte ich Sie bitten, sich ein Zelt vorzustellen. So wie ein Zelt durch Stangen aufrecht gehalten wird, gibt es auch knorpelige Strukturen, die die Nasenspitze stützen. In der Chirurgie nennen wir das die „Tripod-Theorie“, also die Theorie des dreibeinigen Ständers. Ihre Nasenspitze wird durch die rechten und linken Flügelknorpel sowie durch den mittleren Knorpel, den wir Septum nennen, gestützt.

Diese Struktur, die auf drei Beinen steht, besitzt ein äußerst sensibles Gleichgewicht. Wenn der Chirurg aus ästhetischen Gründen eines dieser Beine zu stark verkürzt oder schwächt, neigt oder senkt sich die Nasenspitze – wie ein Hocker, dessen Bein gekürzt wurde – zur entsprechenden Seite oder kollabiert. Deshalb ist es in der modernen Chirurgie nicht unser Ziel, Knorpel abzuschneiden und zu entfernen, sondern sie neu zu positionieren und zu stärken.

In früheren Operationen wurden Knorpel, um die Nase zu verschlanken, rücksichtslos entfernt. Dadurch entstanden mit der Zeit Nasen, die wie mit einer Wäscheklammer zusammengedrückt wirkten, nicht mehr richtig atmeten und deren Spitze abgesunken war. Heutzutage erhalten wir die Knorpel. Wir formen sie mit speziellen Nahttechniken, verändern ihre Krümmungen, sorgen aber dafür, dass sie weiter bestehen. Denn diese Knorpel geben nicht nur Form, sondern fungieren auch als Stützen, die verhindern, dass die Nase beim Atmen kollabiert.

Wie beeinflusst die Hautdicke den Erfolg einer Tipplasti?

Vielleicht ist das am häufigsten besprochene, aber am wenigsten verstandene Thema in diesem Prozess die Hautdicke. Egal wie perfekt wir als Chirurgen das darunterliegende knorpelige Gerüst gestalten – die darüberliegende Hülle, also die Haut, ist der entscheidende Faktor, der das Ergebnis letztlich bestimmt.

Betrachten wir einen Patienten mit dünner Haut. Dünne Haut ist wie ein Seidenlaken. Sie zeigt jedes Detail, jede Kurve und jede millimetergenaue Veränderung darunter sehr deutlich. Das ist ein großer Vorteil, um eine elegante und scharf konturierte Nasenspitze zu erzielen. Gleichzeitig ist es für den Chirurgen eine Situation, die keine Fehler toleriert. Die kleinste Unebenheit am Knorpel, ein Nahtknoten oder eine minimale Asymmetrie wird unter dünner Haut sofort sichtbar. Deshalb verwenden wir bei dünnhäutigen Patienten „Kaschierungstechniken“. Wir glätten Übergänge, indem wir die Knorpel mit Weichgewebe oder zerkleinertem Knorpel bedecken.

Dicke Haut hingegen ist wie ein schwerer Samtvorhang oder eine dicke Decke. Egal wie fein die Knorpelarbeit darunter ist, dicke Haut neigt dazu, diese Details zu verbergen. Das größte Risiko bei dickhäutigen Patienten ist, dass die Nasenspitze nach der Operation „kugelig“ oder formlos bleibt. Denn die Haut ist dick und kann sich nicht an das verkleinerte Gerüst anpassen und mitverkleinern. Unsere Strategie ist bei diesen Patienten völlig anders. Statt die Knorpel zu verkleinern, versuchen wir, die Haut von innen zu spannen, indem wir die Nase noch stärker aufbauen. Um die Nasenspitze zu verfeinern, darf man nicht unter der Haut Gewebe „entleeren“, sondern muss im Gegenteil ein starkes knorpeliges Dach konstruieren, das die Haut trägt.

Was ist der Unterschied zwischen offener und geschlossener Technik in der Tipplasti-Operation?

Ein weiteres Thema, das bei unseren Patienten häufig diskutiert wird und zu Verwirrung führen kann, ist die Wahl der Technik: offene oder geschlossene Technik? Tatsächlich ist das Ziel beider Methoden gleich: die Knorpel zu erreichen und zu formen. Der Unterschied liegt darin, wie wir diese Knorpel erreichen.

Bei der geschlossenen Technik werden alle Schnitte innerhalb der Nasenlöcher gesetzt. Von außen betrachtet ist keine Narbe sichtbar. Der Chirurg formt die Knorpel, indem er durch die Nasenlöcher arbeitet. Diese Technik kann bei Fällen bevorzugt werden, in denen keine großen Revisionen an der Spitze erforderlich sind und die Symmetrie relativ gut ist. Ihr Vorteil ist, dass aufgrund der geringeren Gewebeschädigung die Schwellung im Heilungsprozess etwas schneller zurückgehen kann.

Die offene Technik hingegen bedeutet, dass durch einen kleinen Schnitt an der Säule zwischen den beiden Nasenlöchern, die wir „Kolumella“ nennen, die Nasenhaut angehoben wird. Das verschafft dem Chirurgen ein enormes Sichtfeld. Es ermöglicht uns, jede Art von Asymmetrie an der Nasenspitze, Knorpelschwächen und anatomische Störungen mit bloßem Auge klar zu erkennen – so, als würde man die Motorhaube eines Autos öffnen und den Motor betrachten. Insbesondere bei komplexer Nasenspitzenästhetik, wenn Knorpelergänzungen (Grefts) erforderlich sind oder deutliche Asymmetrien korrigiert werden müssen, verleiht die offene Technik dem Chirurgen eine große Kontrolle. Die kleine Schnittnarbe an der Kolumella wird bei sachgemäßer Naht im Laufe der Zeit vollständig unauffällig und ist aus sozialer Distanz unmöglich zu erkennen.

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Wie wird eine hängende Nasenspitze durch Tipplasti dauerhaft korrigiert?

Haben Sie bemerkt, dass sich Ihre Nasenspitze beim Lächeln nach unten bewegt? Oder dass Ihre Nase mit zunehmendem Alter scheinbar etwas länger geworden ist und abgesunken ist? Das ist eine natürliche Folge der Schwerkraft und der Muskeln, die die Nasenspitze mit der Lippe verbinden. Bei Tipplasti-Operationen ist die größte Sorge unserer Patienten, dass die durch die Operation angehobene Nasenspitze im Laufe der Zeit wieder absinkt.

Bei älteren Techniken war dieses Risiko größer, weil die Nasenspitze nur mit Nähten nach oben „aufgehängt“ wurde. Heutzutage verwenden wir jedoch Methoden der strukturellen „Ingenieursarbeit“. Um die Nasenspitze dauerhaft zu stützen, nutzen wir Stützpfeiler, die wir „Strut-Greft“ nennen, oder die Methode „Tongue-in-Groove“ (Zunge-und-Rille).

Stellen Sie sich das so vor: Statt die Nasenspitze nur mit Fäden in der Luft zu halten, bauen wir darunter eine solide Säule. Diese Säule ist in der Regel ein gerades Stück, das aus dem eigenen Septumknorpel des Patienten gewonnen wird. Dieses Stück wird zwischen den beiden Nasenlöchern platziert, und die Knorpel der Nasenspitze werden an diesem stabilen Pfeiler fixiert. Dadurch wird die Nasenspitze sowohl gegen die Schwerkraft als auch gegen den nach unten ziehenden Effekt der Gesichtsmuskeln lebenslang widerstandsfähig. Zudem werden die Muskeln, die die Nasenspitze beim Lächeln nach unten ziehen, während dieses Eingriffs gelöst, sodass ein dynamisches Absinken verhindert wird.

Verbessert eine Tipplasti das Atmen oder erschwert sie es?

Auch wenn man bei ästhetischer Chirurgie zunächst nur an das äußere Erscheinungsbild denkt, hat für einen Hals-Nasen-Ohren-Arzt die Funktion immer Vorrang. Die Nasenspitze ist das Eingangstor des Atemmechanismus. Der engste Luftdurchlassbereich, den wir „nasales Ventil“ nennen, befindet sich direkt hinter der Nasenspitze.

Wenn die Nasenspitze aus ästhetischen Gründen zu stark verengt oder die Knorpel übermäßig geschwächt werden, spürt der Patient bei jedem Atemzug, wie die Nasenflügel nach innen kollabieren. Das nennen wir „Ventilinsuffizienz“. Eine Nase, die ästhetisch schön aussieht, aber funktionell nicht arbeitet, ist für uns eine misslungene Operation.

Deshalb formen wir bei der Tipplasti nicht nur, sondern stabilisieren zugleich den Atemweg. Wenn die Nasenflügel des Patienten schwach sind und beim Atmen kollabieren, stärken wir diese Bereiche mit knorpeligen Stützen, die wir „Rim-Greft“ oder „Alar-Batten-Greft“ nennen. Auf diese Weise erhalten Sie nach der Operation nicht nur eine elegantere Nasenspitze, sondern können auch deutlich komfortabler und qualitativ besser atmen als zuvor, weil der Atemweg gestützt ist.

Warum werden bei der Nasenspitzenästhetik Knorpelgrefts verwendet?

Ein unverzichtbarer Bestandteil der Tipplasti sind „Grefts“. Ein Greft ist ein Gewebestück, das an einer Stelle des Körpers entnommen und an eine andere Stelle übertragen wird. Beim Wiederaufbau der Nasenspitze benötigen wir häufig Knorpelgrefts, um Fehlendes zu ergänzen, Schwaches zu stärken oder Form zu geben.

Die beste Quelle für diese Knorpel ist der Septumknorpel im Inneren der Nase. Diese Knorpel, die wir beim Begradigen von Abweichungen im Inneren der Nase entnehmen, sind mit ihrer geraden und festen Struktur hervorragende Baumaterialien. Bei Patienten, die bereits operiert wurden und deren Septumknorpel aufgebraucht ist, können wir auf Ohrknorpel zurückgreifen. Der Knorpel, der aus der Ohrmuschel entnommen wird, verändert weder die Struktur noch das Aussehen des Ohres. Dank seiner gebogenen Struktur eignet er sich besonders gut, um die Nasenflügel zu stützen oder der Nasenspitze weiche Kurven zu verleihen. In sehr seltenen Fällen kann auch Rippenknorpel erforderlich sein, was jedoch meist bei mehrfachen Revisionseingriffen der Fall ist.

Wie laufen der präoperative Prozess und die Simulationsarbeiten ab?

Die Entscheidungsphase ist genauso wichtig wie die Operation selbst. Bei der ersten Untersuchung schauen wir nicht nur auf Ihre Nase; wir analysieren Ihre Hautqualität, Ihre Knorpelstärke, die Proportionen Ihres Gesichts und Ihre Kinnstruktur. Wir besprechen, inwieweit Ihre Wunschvorstellung mit Ihren anatomischen Gegebenheiten übereinstimmt.

In dieser Phase kommen digitale Bildgebungssysteme und Simulationsprogramme zum Einsatz. Anhand Ihrer professionell aufgenommenen Fotos entwerfen wir das mögliche neue Aussehen Ihrer Nase. Wie stark soll die Nasenspitze angehoben werden? Wie stark soll der Nasenrücken geschwungen sein? Wie soll der Lippenwinkel sein? Wir diskutieren alle diese Fragen visuell. Diese Simulationen garantieren das „Ergebnis“ der Operation nicht zu 100 %, weil lebendes Gewebe keine Computerpixel sind; sie sorgen jedoch dafür, dass Patient und Arzt dieselbe ästhetische Sprache sprechen. Dank dieser Simulationen klären wir, ob Ihr Verständnis von „natürlich“ mit meinem Verständnis von „natürlich“ übereinstimmt.

Wie laufen der Operationstag und der Anästhesieprozess bei der Tipplasti ab?

Tipplasti-Operationen werden in der Regel unter Vollnarkose durchgeführt, um den höchsten Grad an Patientenkomfort und chirurgischer Präzision zu gewährleisten. Auch wenn sie unter lokaler Anästhesie möglich sind, können Faktoren wie die Aufregung des Patienten, ein Anstieg des Blutdrucks und eine Zunahme der Blutung die millimetergenaue Arbeit des Chirurgen erschweren. Deshalb wird das Schlafen sowohl für Ihren Komfort als auch dafür bevorzugt, dass wir unsere Arbeit bestmöglich ausführen können.

Die Operation dauert durchschnittlich 1 bis 2 Stunden. Da keine Knochen gebrochen werden, ist sie im Vergleich zu klassischen Nasenoperationen eine deutlich „leichtere“ Chirurgie. Am Ende der Operation werden in Ihrer Nase gerillte Silikonschienen platziert, die das Atmen ermöglichen. Die alten Gazetamponaden gehören der Vergangenheit an, sodass Sie keine Angst vor Tampons haben müssen. Auf die Nasenspitze werden kleine Tapes und eine thermoplastische Schiene gelegt, um die Form zu erhalten. In der Regel können unsere Patienten noch am selben Tag, nachdem die Wirkung der Narkose nachgelassen hat, nach Hause entlassen werden.

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    Was erwartet Sie im Heilungsprozess nach einer Tipplasti?

    Der postoperative Verlauf ist der Teil, über den sich unsere Patienten am meisten informieren möchten. Da die Knochen nicht berührt werden, treten Blutergüsse im Gesicht und Schwellungen um die Augen so gut wie gar nicht auf oder bleiben minimal. Die deutlichste Beschwerde ist in den ersten Tagen ein Gefühl der Verstopfung, das durch Ödeme und Krustenbildung im Naseninneren entsteht.

    Die grundlegenden Phasen des Heilungsprozesses sind:

    • Die ersten 48 Stunden
    • Die erste Woche
    • Der erste Monat
    • Der dritte Monat
    • Der sechste Monat und danach

    Die ersten 48 Stunden sind die Phase, in der die Schwellung am stärksten ist. Es wird empfohlen, mit erhöhtem Kopf zu schlafen und in Intervallen Eis aufzulegen. Schmerzen sind in der Regel sehr gering und können mit einfachen Schmerzmitteln leicht kontrolliert werden.

    Am Ende der ersten Woche treffen wir uns in der Klinik. Das ist unser Lieblingstermin, weil wir die Schiene auf der Nase und die inneren Silikonschienen entfernen. Das ist der Moment, in dem Sie Ihrer Nase in ihrer neuen Form zum ersten Mal begegnen. Beim ersten Blick kann Ihre Nase Ihnen geschwollen und vielleicht etwas zu stark angehoben erscheinen. Das ist völlig normal und zu erwarten.

    Wie lange dauert es, bis die Schwellungen zurückgehen und sich das Ergebnis setzt?

    Nach einer Tipplasti ist Geduld Ihr wichtigstes „Medikament“. Die Nasenspitze ist der äußerste Endpunkt des lymphatischen Kreislaufs im Gesicht. Deshalb ist die Nasenspitze der letzte Ort, an dem die Schwellung den Körper verlässt. Während Schwellungen am Nasenrücken innerhalb weniger Wochen zurückgehen, braucht es Zeit, bis die feinen Details an der Nasenspitze sichtbar werden und die Haut vollständig am Knorpel anliegt.

    Der Heilungszeitplan ist:

    • Erster Monat: Etwa 60–70 % der Schwellung sind zurückgegangen. In der Öffentlichkeit wird niemand erkennen, dass Sie operiert wurden, aber wenn Sie die Spitze berühren, kann sie sich fest und taub anfühlen.
    • 3. Monat: Restschwellungen gehen vollständig zurück, und auf Fotos wirkt Ihre Nase zunehmend eleganter.
    • 6. Monat: Die Nasenspitze beginnt weicher zu werden, Gefühlsstörungen bilden sich vollständig zurück, und feine Details werden deutlicher.
    • 1 Jahr: Ihre Nase hat nun ihre endgültige Form angenommen. Das nennen wir „das Setzen der Nase“. Bei dickhäutigen Patienten kann dieser Prozess 1,5–2 Jahre dauern.

    In dieser Zeit kann Ihre Nase morgens nach dem Aufwachen stärker geschwollen wirken und abends etwas abgeschwollener erscheinen. Diese Schwankungen sind ein natürlicher Bestandteil der Heilungsphysiologie.

    Welche Einschränkungen sollten nach der Operation beachtet werden?

    Eine erfolgreiche Operation sollte durch sorgfältige Pflege „gekrönt“ werden. Was Sie in der Zeit nach der Operation tun und lassen sollten, beeinflusst die Qualität des Ergebnisses direkt. Besonders in der frühen Phase sind die Knorpel noch nicht in ihrer neuen Position stabil verwachsen und daher gegenüber Stößen ungeschützt.

    Zu beachtende Verbote sind:

    • Schwere Sportarten (Fitness, Gewichtheben)
    • Tragen von Brillen
    • Sehr heiße Umgebungen (Hamam, Sauna)
    • Direkte Sonneneinstrahlung
    • Kräftiges Schnäuzen bei der Nasenreinigung
    • Auf dem Bauch schlafen
    • Die Zähne zu hart putzen
    • Übermäßige Gesichtsmimik

    Sonnenschutz ist besonders wichtig. Die heilende Nasenhaut ist sehr empfindlich gegenüber Sonne und kann leicht fleckig werden oder die Schwellung kann zunehmen. Deshalb empfehlen wir dringend, in den ersten 6 Monaten eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor und einen Hut zu verwenden. Das Tragen einer Brille kann ebenfalls durch Druck auf die Nasenknochen oder Seitenwände zu Formveränderungen führen, daher empfehlen wir in den ersten 2 Monaten den Umstieg auf Kontaktlinsen.

    Welche Risiken und Komplikationen können nach einer Tipplasti auftreten?

    In keinem Bereich der Medizin kann von einer 100%igen Garantie gesprochen werden, und die Tipplasti ist davon nicht ausgenommen. Auch wenn es sich um einen sicheren und zufriedenstellenden Eingriff handelt, bestehen je nach biologischen Heilungsfaktoren gewisse Risiken.

    Mögliche Risiken sind:

    • Entstehung einer Infektion
    • Blutung oder Hämatom
    • Nahtreaktionen
    • Minimale Asymmetrien
    • Absinken der Nasenspitze (bei unzureichender Stütze)
    • Dauerhafte Taubheit
    • Atemprobleme
    • Probleme der Wundheilung

    Am häufigsten treten kleine Asymmetrien auf. Das menschliche Gesicht ist von Natur aus asymmetrisch, und im Heilungsprozess können aufgrund unterschiedlicher Reaktionen der rechten und linken Seite millimetergenaue Unterschiede entstehen. Die meisten davon sind so klein, dass sie nicht auffallen. Manchmal kann jedoch, nachdem das Gewebe vollständig verheilt ist (in der Regel nach 1 Jahr), ein kleiner Feinschliff (Revision) erforderlich sein. Das ist ein seltener, aber natürlicher Teil des chirurgischen Prozesses.

    Welche Unterschiede gibt es zwischen Männern und Frauen bei der Nasenspitzenästhetik?

    In der ästhetischen Chirurgie ist das Geschlecht einer der wichtigsten Faktoren, die die Planung verändern. Die Gesichts­anatomie und die ästhetische Wahrnehmung von Frauen und Männern unterscheiden sich vollständig. Eigenschaften, die wir bei einer weiblichen Nase anstreben, können bei einer männlichen Nase feminin und künstlich wirken.

    Die Ziele der Tipplasti bei Frauen sind:

    • Eine leicht angehobene Nasenspitze (Erhöhung der Rotation).
    • Eine elegantere und feinere Nasenspitze.
    • Eine leichte Krümmung hinter der Nasenspitze, die wir als Supratip bezeichnen.
    • Die Ziele der Tipplasti bei Männern sind:
    • Den Winkel zwischen Nasenspitze und Lippe bei etwa 90–95 Grad zu halten (übermäßiges Anheben zu vermeiden).
    • Eine Nasenspitze mit stärkeren und markanteren Linien.
    • Einen geraden Nasenrücken, nicht geschwungen oder eingedellt.

    Bei männlichen Patienten kann ein zu starkes Verschmälern oder Anheben der Nasenspitze den maskulinen Ausdruck des Gesichts beeinträchtigen. Daher wird bei der männlichen Tipplasti eine konservativere, geradlinigere, starke und charaktervolle Nasenstruktur angestrebt.

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